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    <title>Republica - Ausland</title>
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    <description>Gedanken eines unbekannten Demokraten</description>
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    <pubDate>Fri, 03 Aug 2007 12:13:39 GMT</pubDate>

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    <title>Olympia und China: Die staatlich inszenierte Illusion</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (unbekannter Demokrat)</author>
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    &lt;p&gt;Die Olympischen Spiele 2008 werden in China stattfinden und schon jetzt ist klar wie das aussehen wird oder soll: Das Land der aufgehenden Sonne zeigt sich von seiner strahlensten Seite. Man wird erfolgreiche Sportler, faire Wettkämpfe und ein herausgeputztes Beijing sehen. Und natürlich eine riesen Show. Die Berichterstattung in den Medien wird vermutlich oberflächlich sein. Keine Kritik - Mund halten und klatschen. Man wird von den besten Olympischen Spielen bisher sprechen und dass Beijing die Messlate für die Veranstaltung höher gelegt hätte. Man wird eine von der Regierung inszenierte Illusion sehen: China, das freundliche offene Land des Sports.&lt;br /&gt;
Aber schon jetzt zeigt sich, wie China wirklich ist: Wie der SpOn in einer &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,497577,00.html&quot; onclick=&quot;window.open(this.href, &#039;_blank&#039;); return false;&quot;&gt;aktuellen Meldung&lt;/a&gt; berichtet, werden die meisten Journalisten, die für die Olympiade als Berichterstatter in China sind, bei ihrer Arbeit behindert oder sogar bedroht. Und das obwohl man bei der Vergabe der Spiele &amp;quot;völlige Freiheit der Berichterstattung&amp;quot; versprochen hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist es kein Geheimnis, dass es in China ein &amp;quot;Problem&amp;quot; mit Pressefreiheit gibt. Schon im letzten Jahr schränkte die chinesische Regierung ausländische Medien erheblich ein. Nachrichtenagenturen können seitdem nur noch Meldungen nach Prüfung durch die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichen. Man kann sich an drei Fingern abzählen, dass diese neuen Bestimmungen darauf abzielen die Berichterstattung bei den Spielen 2008 zu kontrollieren. Es ein offenes Geheimnis, dass sich China nicht viel um Menschenrechte kümmert. Wie aus einer Meldung der dpa (&lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/International-China-Menschenrechte-Olympia;art123,2350465&quot; onclick=&quot;window.open(this.href, &#039;_blank&#039;); return false;&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2007/08/02/778054.html&quot; onclick=&quot;window.open(this.href, &#039;_blank&#039;); return false;&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/sport/weitere/artikel/385/126191/&quot; onclick=&quot;window.open(this.href, &#039;_blank&#039;); return false;&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen) hervorgeht hat sich bis zum heutigen Tag &lt;strong&gt;nichts&lt;/strong&gt; wirklich verbessert. Es wird eher im Gegenteil noch mehr auf Repression gesetzt, damit hinterher auch ja jeder den Mund hält und klatscht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;All das weiß man und man wusste es auch schon vorher, bei der Vergabe der olympischen Spiele. Und dennoch bekam China den Zuschlag. Die Regierung wird die Spiele für sich nutzen. Es werden die schillernsten Spiele in der Olympiageschichte werden. Die Medien werden jubilieren, die Gäste applaudieren und wenn alle wieder nach Hause gefahren sind und sich der Fokus der Weltöffentlichkeit von China wegbewegt hat, wird man weiter die Dissidenten und Andersdenkende zu unrecht verurteilen, einsperren, foltern. &lt;em&gt;Egal was man vorher versprochen hat.&lt;/em&gt; Mund halten und klatschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Olympischen Spiele 2008 in Beijing. Eine riesen Show - eine riesen Illusion.&lt;/p&gt;

 
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    <pubDate>Fri, 03 Aug 2007 03:28:00 +0200</pubDate>
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